Olympische Spiele verschoben

Petition gegen weitere Spiele unterschreiben!

Die Olympischen Spiele in Japan werden aufgrund der Corona-Pandemie auf
nächstes Jahr verschoben. Lange hatten die japanische Regierung und das
IOC unbeirrt an der Austragung der Spiele festgehalten. Die Kampagne
„Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics“ werden wir nun bis zu den
Spielen im nächsten Jahr fortsetzen. Wir sagen auch 2021 Nein zu dem
Versuch, mit den Olympischen Spielen der Weltöffentlichkeit Normalität
in den verstrahlten Gebieten vorzuspielen. Wir führen unsere Petition
fort und bitten weiter um Ihre Unterschrift unter unseren Appell „Keine
olympischen Wettbewerbe in Fukushima!“

» Hier gehts zur Petition

Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics

Die radioaktiven Olympischen Spiele

2020 lädt Japan die Sportler*innen der Welt zu sich ein: Die Olympischen und Paralympischen Spiele sollen in Tokio stattfinden. Wir hoffen auf friedliche und faire Spiele. Gleichzeitig sind wir besorgt, denn auch in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima sind Wettkämpfe geplant: Baseball- und Softball-Spiele sollen dort ausgetragen werden – 50 km vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. 2011 kam es dort zu einem mehrfachen Super-GAU. Radioaktive Wolken verstrahlten Japan und den umliegenden Ozean - vergleichbar nur mit dem Super-GAU in Tschernobyl.

Bei Interesse an der Kampagne kontaktieren Sie uns bitte unter olympia2020[at]ippnw.de  

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.03.2020

Fukushima darf nicht vergessen werden

9 Jahre nach dem mehrfachen Super-GAU

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der Olympischen Spiele in Japan, die Folgen des mehrfachen Super-GAUs von Fukushima für die Menschen und Umwelt nicht zu verdrängen. Die japanische Regierung versucht der Weltgemeinschaft zu suggerieren, die Atomkatastrophe von Fukushima sei überwunden. Tatsächlich ist die Situation rund um die havarierten Atomreaktoren keineswegs „unter Kontrolle“, wie der japanische Premierminister gerne suggeriert.

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"Nein zu Fackellauf und Olympia in Fukushima“

Erklärung der Teilnehmenden der 16. Atommüllkonferenz in Göttingen am 29. Februar 2020

29.02.2020 Am 24. Juli 2020 sollen in Tokyo die Olympischen Spiele eröffnet werden.  Einige Wettbewerbe sollen auch in Fukushima-Stadt zur Austragung kommen.  Zuvor, am 26. März, wird in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi der olympische Fackellauf gestartet. In Fukushima gibt es jedoch Wichtigeres als Olympische Spiele oder den olympischen Fackellauf durch verstrahltes Gebiet! Japan leidet noch immer unter dem radioaktiven Fallout.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.02.2020

Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen

Internationale Protestaktion vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll die Baseball- und Softball-Wettbewerbe in Fukushima City und den olympischen Fackellauf in radioaktiv verseuchten Gebieten stoppen. Das fordern IPPNW Deutschland und .ausgestrahlt heute anlässlich einer internationalen Protestaktion von Anti-Atom-Organisationen vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz. Die japanische Regierung und das IOC planen die Austragung olympischer Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hotspots übersät sind.

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Gemeinsame Pressemitteilung vom 27.11.2019

Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen

IPPNW und .ausgestrahlt starten gemeinsame Unterschriften-Aktion zur Olympiade in Tokio 2020

27.11.2019 Die japanische Regierung plant die Austragung olympischer Baseball- und Softball-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion fordern die Organisationen IPPNW und .ausgestrahlt den Verzicht auf die olympischen Wettbewerbe in Fukushima-City und eine Absage an den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima. Die Unterschriftenaktion ist an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und an die japanische Regierung adressiert. Die Unterschriften sollen sowohl an das IOC in Lausanne als auch direkt in Japan vor dem Beginn der Olympischen Spiele übergeben werden.

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15.09.2019  Für Olympische und Paralympische Spiele in Tokyo 2020, die die Probleme und Gefahren des Atomunfalls von Fukushima nicht verschweigen, haben sich die Teilnehmer*innen einer deutsch-japanischen Konferenz ausgesprochen, die am 14. und 15. September 2019 in der Dortmunder „Auslandsgesellschaft.de“ stattfand.

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09.09.2019 Unter dem Motto „Hope Lights Our Way“ soll der Fackellauf von Ende März 2020 an 121 Tage lang durch alle 47 Präfekturen in Japan führen. In jeder Präfektur werden an 2-3 Tagen in einer Art Rundlauf jeweils mehrere Orte angelaufen, um die unterschiedlichen kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten zu zeigen. Jeder Tagesabschnitt des Fackellaufes endet mit Feierlichkeiten und Darbietungen an besonderen, bei internationalen Touristen beliebten Sehenswürdigkeiten. Als Endpunkte eines jeden Tages in der Präfektur Fukushima wurden die Städte Minamisoma-City, Aizuwakamatsu-City und Koriyama-City ausgewählt.

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Pressemitteilung der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“, 24.07.2019

Ärzte warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020”

Ein Jahr vor Beginn der Olympiade in Tokio - Der Super-GAU in Fukushima ist nicht unter Kontrolle

Aktivist*innen der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“ protestierten heute in Frankfurt am Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Kampagne wurde von der Ärzteorganisation IPPNW und von japanischen und internationalen Organisationen initiiert, um daran zu erinnern, dass der Super-GAU von Fukushima von 2011 noch immer nicht unter Kontrolle ist. Anlass der Aktion ist die feierliche Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Japan in einem Jahr, am 24. Juli 2020. Die japanische Regierung plant die Austragung der Baseball- und Softballspiel-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung soll im J-Village, Aufenthaltsort von überwiegend jungen Athlet*innen, zudem der olympische Fackel-Lauf starten.

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Morgen in einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellauf in der japanischen Präfektur Fukushima. Dies nimmt die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und insbesondere auch aus Japan zum Anlass, eine internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan zu starten. Unter dem Slogan “Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics” soll auf die Strahlenbelastung in Japan aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam gemacht werden. „Wir sorgen uns um die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Kontamination. Dies gilt insbesondere für Menschen mit erhöhter Strahlensensibilität, für Schwangere und Kinder“, so der IPPNW-Vorsitzende, Dr. Alex Rosen.

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Spende

IPPNW e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
DE39 1002 0500 0002 2222 10
BIC: BFSWDE33BER

Online-Spende: Stichwort "Tokyo 2020"

Petition


Keine Olympischen Wettkämpfe in Fukushima
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Flyer

Stellungnahme

IPPNW-Stellungnahme zu den olympischen Spielen in Tokio
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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
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Fukushima und die Folgen