Kampagne: Keine olympischen Wettbewerbe in Fukushima!

Keine olympischen Wettbewerbe in Fukushima!

Zur Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics"

IPPNW-Stellungnahme zu den olympischen Spielen in Tokio
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Aus dem Fukushima-Newsletter März 2016

Durch die Atomkatastrophe von Fukushima gelangten enorme Mengen an Radioaktivität in die Umwelt. Während von Seiten der japanischen Behörden viel über die Kontamination mit radioaktivem Jod und Cäsium gesprochen wurde und diese Radioisotope auch regelmäßig in Boden-, Wasser- und Nahrungsmittelproben gemessen werden, wird die Belastung von Mensch und Umwelt mit radioaktivem Strontium totgeschwiegen.

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18.02.2016 Den 5. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima und den 30. Jahrestag von Tschernobyl nahm die IPPNW zum Anlass, um erneut Bilanz zu ziehen: Ihr Bericht "5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl" vom Februar 2016 zeigt, dass die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophen bis heute andauern und die Kapitel Tschernobyl und Fukushima noch jahrzehntelang nicht geschlossen werden dürfen. Der Bericht gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse und erläutert den derzeitigen Stand des Wissens zu den Folgen der beiden Atomkatastrophen.

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[11.11.2015] Am 15. Dezember 2012 hatte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) mit der Präfektur Fukushima ein „Memorandum of Cooperation“ unterzeichnet. Eine von zwei „Technischen Vereinbarungen“ im Rahmen dieser Kooperation betrifft die Zusammenarbeit zwischen der „Fukushima Medical University“ und der IAEO im Bereich der  Gesundheitsfolgen der Atomkatastrophe von Fukushima.

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[11.11.2015] Der japanische Premierminister zum Zeitpunkt des Super-GAU von Fukushima, Naoto Kan, hat kürzlich in einem Interview mit dem Spiegel über die aufreibenden Tage im März 2011 gesprochen. “Nur um ein Haar” sei Japan einer noch viel schlimmeren Katastrophe entkommen – der radioaktiven Kontamination der Metropolregion Tokio mit über 50 Millionen Einwohnern. In den Tagen nach Beginn der Atomkatastrophe (dem 11. März 2011) wehte der Wind vor allem Richtung Osten, so dass ein Großteil des radioaktiven Niederschlags (schätzungsweise rund 80%) über dem Pazifik erfolgte. 

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[10.05.2015] Ein unterschätzter Risikofaktor in radioaktiv kontaminierten Regionen sind Wälder. Während Wohngebiete sowie industriell und landwirtschaftlich genutzte Flächen prinzipiell dekontaminiert werden können, sammeln sich radioaktive Partikel in unwegbarem Gelände in Wäldern oder Bergen und stellen im Rahmen von Stürmen, Pollenflug oder Waldbränden ein Risiko für eine Rekontamination der umliegenden Region dar. Anschaulich kann man das in Tschernobyl beobachten, wo immer wieder auftretenden Waldbrände in der Sperrzone rund um den havarierten Reaktor bis heute einen relevanten Faktor für die weitere Verbreitung von radioaktivem Niederschlag darstellen.

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Analyse zum UNSCEAR-Bericht veröffentlicht

[6.6.2014 ]19 IPPNW-Sektionen analysieren in einem am 6. Juni 2014 veröffentlichten ausführlichen Kommentar, wie der Bericht des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe systematisch verharmlost. Basierend auf den im UNSCEAR-Bericht aufgeführten kollektiven Lebenszeitdosen für die japanische Bevölkerung durch radioaktiven Niederschlag gehen die IPPNW-ÄrztInnen in den kommenden Jahrzehnten von ca. 1.000 strahlenbedingten Schilddrüsenkrebsfällen und zwischen 4.300 und 16.800 weiteren Krebsfällen aus.

Kritische Analyse der WHO-Bewertung von Gesundheitsrisiken der Fukushima-Atomkatastrophe

[01.03.2013] Am 28. Februar 2013 veröffentlichte die WHO ihre "Gesundheitsrisikobewertung" zur atomaren Katastrophe von Fukushima. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass "die prognostizierten Risiken für die allgemeine Bevölkerung innerhalb und außerhalb Japans niedrig sind und kein signifikanter Anstieg der Krebsraten oberhalb des Normalniveaus zu erwarten ist."  Eine IPPNW-Analyse von Dr. Alex Rosen erläutert die wichtigsten Einwände gegen den Bericht, und zeigt auf, warum dieser weder als objektive Bewertung der aktuellen Gesundheitsrisiken angesehen noch als belastbare Grundlage für zukünftige Beschlüsse und Empfehlungen herangezogen werden kann.

 

 

Report: Kalkulierter Strahlentod

Report „Kalkulierter Strahlentod“: Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan, von IPPNW und foodwatch[20.09.2011] Bieten die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan einen ausreichenden Gesundheitsschutz? Der Report „Kalkulierter Strahlentod – Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan“, den die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Sektion der IPPNW veröffentlicht haben, kommt zu dem Ergebnis, dass die Bevölkerungen unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt wird. Die Autoren Thomas Dersee und Sebastian Pflugbeil fordern eine Verschärfung der Grenzwerte.

"Kalkulierter Strahlentod"

IPPNW Deutschland Publikation

IPPNW-Report: 30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima
IPPNW-Report: "30 Jahre Leben mit Tschernobyl,
5 Jahre Leben mit Fukushima"
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IPPNW-Information: Gefahren ionisierender Strahlung
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