Ulmer Expertentreffen: Gefahren ionisierender Strahlung

Auf einem Expertentreffen auf Einladung der IPPNW am 19. Oktober 2013 in Ulm warnten Ärzte und Wissenschaftler vor Gesundheitsschäden durch ionisierende Strahlung. Die Hintergrundstrahlung, die medizinische Strahlendiagnostik, die Atomenergienutzung und Atomwaffentests verursachen epidemiologisch nachweisbare Gesundheitsschäden. Ausgelöst werden diese schon durch Strahlendosen in der Größenordnung von 1 Millisievert (mSv). Es gibt keinen Schwellenwert, unterhalb dessen Strahlung unwirksam wäre. Mit der Anwendung des Kollektivdosiskonzepts können entsprechende Gesundheitsrisiken, beispielsweise die Folgen von Atomunfällen, quantitativ abgeschätzt werden. Die Experten fordern zudem die Einführung eines risiko-basierten Strahlenschutzkonzepts. Das IPPNW-Dokument "Gefahren ionisierender Strahlung" vom 11. Januar 2014 könnte zur überfälligen Neubewertung des Risikos ionisierender Strahlung und zur Anpassung des Strahlenschutzes beitragen:

Gefahren ionisierender Strahlung - Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens vom 19.10.2013 (IPPNW-Informationen vom 15.01.2014)