Petition: Keine olympischen Wettbewerbe in Fukushima!

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Weitere Informationen zur Kampagne "Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics"

IPPNW-Stellungnahme zu den olympischen Spielen in Tokio
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Kampagnen-Flyer (PDF)

Dr. Ken Buesseler ist ein Meeresradiochemiker, der den Verbleib und die Verteilung radioaktiver Elemente im Ozean untersucht.  Ihre radioaktiven Zerfallseigenschaften können uns etwas über Zeitskalen sagen oder darüber, wie schnell Prozesse ablaufen. Zu den Anwendungen gehören Studien des Kohlenstoffkreislaufs im Ozean, bei denen die natürlich vorkommenden Isotope des Thoriums uns sagen, wie schnell und wie viel Kohlenstoff auf sinkenden Partikeln vom Ozean der Sonnenlichtoberfläche durch die Dämmerungszone des Ozeans in die Tiefsee transportiert wird.

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Shaun Burnie

Shaun Burnie ist Atomenergieexperte. Er arbeitet seit 1991 als Atomcampaigner und Koordinator bei Greenpeace und hat fast 30 Jahre lang in Japan gearbeitet - seit Mitte der 1990er Jahre auch in Fukushima.

Dr. Angelika Claußen

Dr. Angelika Claußen niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Präsidentin der europäischen IPPNW. Sie war von 2005 bis 2011 zudem Vorsitzende der deutschen IPPNW-Sektion. Angelika Claußen koordiniert und vertritt die Arbeit der deutschen IPPNW zum Atomausstieg seit Jahren. Sie war Mitautorin der IPPNW-Studie „5 Jahre leben mit Fukushima, 30 Jahre leben mit Tschernobyl“, (2016) und der IPPNW-Studie „Atomenergie – der Treibstoff für die Bombe“ (2019). 2020 erschien von ihr das Standpunkte Papier „Uranium is also a feminist issue“, Rosa-Luxemburg Stiftung (www.rosalux.de/en/publication/id/41673/uranium-is-also-a-feminist-issue).
Angelika Claußen arbeitet in einer Gemeinschaftspraxis für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld.

Juliane Dickel ist Leiterin Atom- und Energiepolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Aus Braunschweig stammend, war sie schon früh mit den Atomstandorten Schacht Konrad, Asse 2 und Gorleben konfrontiert und nahm an Veranstaltungen mit Hibakusha und Liqudatoren teil. Ihr Studium der Japanologie in München bekam durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima tragische atompolitische Brisanz. Ihre Magisterarbeit schrieb sie dann auch über die atompolitischen Auseinandersetzungen in Japan nach dem 11. März 2011.

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Prof. Dr. med. MPH Wolfgang Hoffmann, MPH, ist Geschäftsführender Direktor des Instituts für Community Medicine und Abteilungsleiter der Abt. Versorgungsepidemiologie und Community Health des Instituts für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald (UMG). An der University of North Carolina erwarb er 1995 seinen Master in Public Health in Epidemiology. Seine Schwerpunkte sind Interventionsstudien in der Versorgungsepidemiologie, epidemiologische Methoden und Datenmanagement.

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Felix Jawinski

Felix Jawinski ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Japanologie der Universität Leipzig und beschäftigt sich seit 2014 mit der Thematik der Kernkraftwerksarbeiter in Japan. Gemeinsam mit japanischen und internationalen Wissenschaftler*innen, Journalisten, Aktivisten und Gewerkschaftlern arbeitet er an einer internationalen Studie zur Arbeit von strahlenexponiert Beschäftigten in kerntechnischen Anlagen (International Comparative Research on Radiation-exposed Workers in Terms of their Actual Work Conditions, Workplace Safety and their Accident Compensation System, 原発労働者の労働安全・補償制度と被曝労働災害の実態に関する国際調査). Er ist der Übersetzer von Inside Fukushima von Suzuki Tomohiko, in dem die Erfahrungen eines Arbeiters in Fukushima Daiichi im Sommer 2011 eindrucksvoll festgehalten sind. 

Dr. Timothy Mousseau ist ein international anerkannter Experte für die Auswirkungen von ionisierender Strahlung auf lebende Systeme. Er gehörte zu den ersten Biologen, die im Juli 2011 mit Forschung in Fukushima begannen. Er hat seit 2010 mehr als 110 wissenschaftliche Arbeiten zu den Effekten ionisierender Strahlung veröffentlicht. Er gehört zu den meistzitierten Radioökologen der Welt und hat in Gremien der National Academy of Science (NAS) mitgewirkt, die sich mit den Auswirkungen von Tritiumlecks in Kernkraftwerken und der Analyse von Krebsrisiken in der Bevölkerung in der Nähe von kerntechnischen Anlagen befassen.

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Dr. med. Alex Rosen ist Co-Vorsitzender der IPPNW Deutschland und dort für das Thema Atomenergie zuständig. Er ist Facharzt für Kinderheilkunde und Leiter der pädiatrischen Notaufnahme des Berliner Universitätsklinikums Charité. In den vergangenen zehn Jahren hat er die Entwicklungen in Fukushima, insbesondere die Schilddrüsenscreenings der Fukushima Medical University, intensiv verfolgt und zahlreiche kritische Kommentare zu den Berichten der WHO und UNSCEAR, den Screening-Publikationen und den gesundheitlichen Auswirkungen der Atomkatastrophe veröffentlicht.

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Dr. rer. nat. Dipl.-Math. Hagen Scherb (*1951). Studium der Mathematik in Saarbrücken 1971-1976. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Physiologie der Universität des Saarlandes 1977. Von 1978-2018 Mitarbeiter am Helmholtz Zentrum München. Mitglied der Internationalen Biometrischen Gesellschaft. 1981-1984 Promotion in Mathematischer Statistik in Saarbrücken. Biostatistische Studien und Gutachten zu Chemikalien und ionisierender Strahlung. Publikationen in Fachzeitschriften und Büchern. Seit 1986 Erforschung genetischer Effekte nach Tschernobyl und seit 2011 nach Fukushima. 

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Prof. Dr. Toshihide Tsuda

Prof. Dr. Toshihide Tsuda ist Epidemiologe und lehrt seit 1990 an der Okayama University. Seine Forschungsschwerpunkte sind Umweltepidemiologie und Arbeitsschutz. Zusammen mit seinem Kollegen Yorifuji führt er epidemiologische Studien durch, mit denen sie das Gesundheitswesen in Japan, Asien und der Welt verbessern wollen. In der Studie „Thyroid Cancer Detection by Ultrasound Among Residents Ages 18 Years and Younger in Fukushima, Japan“ weisen er und seine Kollegen bei Kindern und Jugendlichen in der Präfektur Fukushima einen Anstieg von Schilddrüsenkrebs bis zum 50fachen des Erwartungswertes nach.

IPPNW Deutschland Publikation

IPPNW-Report: 30 Jahre Tschernobyl, 5 Jahre Fukushima
IPPNW-Report: "30 Jahre Leben mit Tschernobyl,
5 Jahre Leben mit Fukushima"
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IPPNW-Information: Gefahren ionisierender Strahlung
Gefahren ionisierender Strahlung

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