Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics

Die radioaktiven Olympischen Spiele

2020 lädt Japan die Sportler*innen der Welt zu sich ein: Die Olympischen und Paralympischen Spiele sollen in Tokio stattfinden. Wir hoffen auf friedliche und faire Spiele. Gleichzeitig sind wir besorgt, denn auch in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima sind Wettkämpfe geplant: Baseball- und Softball-Spiele sollen dort ausgetragen werden – 50 km vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. 2011 kam es dort zu einem mehrfachen Super-GAU. Radioaktive Wolken verstrahlten Japan und den umliegenden Ozean - vergleichbar nur mit dem Super-GAU in Tschernobyl.

Bei Interesse an der Kampagne kontaktieren Sie uns bitte unter olympia2020[at]ippnw.de  

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15.09.2019  Für Olympische und Paralympische Spiele in Tokyo 2020, die die Probleme und Gefahren des Atomunfalls von Fukushima nicht verschweigen, haben sich die Teilnehmer*innen einer deutsch-japanischen Konferenz ausgesprochen, die am 14. und 15. September 2019 in der Dortmunder „Auslandsgesellschaft.de“ stattfand.

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09.09.2019 Unter dem Motto „Hope Lights Our Way“ soll der Fackellauf von Ende März 2020 an 121 Tage lang durch alle 47 Präfekturen in Japan führen. In jeder Präfektur werden an 2-3 Tagen in einer Art Rundlauf jeweils mehrere Orte angelaufen, um die unterschiedlichen kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten zu zeigen. Jeder Tagesabschnitt des Fackellaufes endet mit Feierlichkeiten und Darbietungen an besonderen, bei internationalen Touristen beliebten Sehenswürdigkeiten. Als Endpunkte eines jeden Tages in der Präfektur Fukushima wurden die Städte Minamisoma-City, Aizuwakamatsu-City und Koriyama-City ausgewählt.

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Pressemitteilung der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“, 24.07.2019

Ärzte warnen vor “radioaktiven olympischen Spielen 2020”

Ein Jahr vor Beginn der Olympiade in Tokio - Der Super-GAU in Fukushima ist nicht unter Kontrolle

Aktivist*innen der Kampagne „Tokyo 2020 – The Radioactive Olympics“ protestierten heute in Frankfurt am Sitz des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Die Kampagne wurde von der Ärzteorganisation IPPNW und von japanischen und internationalen Organisationen initiiert, um daran zu erinnern, dass der Super-GAU von Fukushima von 2011 noch immer nicht unter Kontrolle ist. Anlass der Aktion ist die feierliche Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Japan in einem Jahr, am 24. Juli 2020. Die japanische Regierung plant die Austragung der Baseball- und Softballspiel-Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung soll im J-Village, Aufenthaltsort von überwiegend jungen Athlet*innen, zudem der olympische Fackel-Lauf starten.

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Morgen in einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellauf in der japanischen Präfektur Fukushima. Dies nimmt die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und insbesondere auch aus Japan zum Anlass, eine internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan zu starten. Unter dem Slogan “Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics” soll auf die Strahlenbelastung in Japan aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam gemacht werden. „Wir sorgen uns um die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Kontamination. Dies gilt insbesondere für Menschen mit erhöhter Strahlensensibilität, für Schwangere und Kinder“, so der IPPNW-Vorsitzende, Dr. Alex Rosen.

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Flyer

Stellungnahme

IPPNW-Stellungnahme zu den olympischen Spielen in Tokio
Download (PDF)

UNSCEAR-Bericht zu Fukushimafolgen

Fukushima und die Folgen